Bandinfo

Eine Delikatesse aus der guten Liedermacherküche

„Das lohnt sich ja schon wegen der Frisuren“, flüstert ein Zuschauer in der ersten Reihe seinem Sitznachbarn grinsend zu. Vielleicht meint er auch „Figuren“, so genau ist es nicht zu verstehen. Sicher ist: die drei Charakterköpfe auf der Bühne haben es ihm angetan, noch bevor der erste Ton erklingt! Und dann - „Hallo, wir sind Phrytz“ legen sie los.

Mit beeindruckender Klangdichte nehmen sie den Saal für sich ein. Markus Sankewitz am Bass beweist, dass Liedermacher richtig ‚grooven’ können. Jörg Brettschneider und Philip Omlor zaubern mit Gitarren, Klavier und Melodika in verspielter Virtuosität einen dichten Klangteppich. Immer wieder entdeckt der Hörer vertraute Elemente aus Folk, Rock, Pop und Chanson, und doch ist die Musik von Phrytz eine ganz eigene, voller kleiner Überraschungen. Musik für Hirn, Herz und Fuß!

Von dieser Musik sicher getragen singen und erzählen die drei Phrytzen mal lyrisch-poetisch mal bissig-ironisch,aber immer augenzwinkernd und fröhlich aus dem Leben des Liedermachers: Von der heimlichen Sehnsucht nach Jazzmusik, der morgendlichen Suche nach dem Glasauge, von der Nachbarfamilie Bonz und ihrer verhassten

„Korruptionsmaschine“, vom „Klub des Wankelmuts“, von so vielen verpassten Chancen und natürlich davon, „Was so alles schief gehen kann“ beim heiß ersehnten Rendezvous mit den „letzten Singles der Stadt“.

Nach erscheinen ihrer ersten CD im Jahr 2004, machten Phrytz sich schnell einen Namen in der Liedermacher Szene und teilten sich die Bühne bereits mit bekannten Kollegen wie Danny Dziuk und Götz Widmann. Im Mai 2009 veröffentlichten sie beim Berliner Label „Lady Marmalade Productions“ ihre neue CD „Die letzten Singles der Stadt“. Ein spannendes Album des Braunschweiger Trios Phrytz, das mit verspielter Leichtigkeit das Vakuum zwischen Radiotauglichkeit und musikalischem Tiefgang zu füllen versteht.

Philip_Portrait

Philip Omlor:

Gesang, Gitarre, Klavier, Ukulele, Melodica, Thüringer Waldzither, Nasenflöte

Joerg_Portrait

Jörg Brettschneider:

Gesang, Gitarre, Cajon, Jazzkazoo, Mandoline

Markus_Portrait

Markus Sankewitz:

Bass, Gesang, diatonische Modulationstafel

Häufig  gestellte Fragen:

1.  Phrytz: Was bedeutet das denn?

Der Name ist Berechnung. Ein beauftragtes Marketingunternehmen hat mit Hilfe einer aufwendigen Software den Namen Phrytz errechnet. Nach Eingabe entscheidender Parameter und den Bedingungen, dass der Output kurz, einprägsam, leicht verständlich sein muss und die Internet Domain noch nicht vergeben sein durfte, konnte es beginnen.

Nach Betätigung der Eingabetaste hat ein Hochleistungs-Computer 74 Stunden geräuschvoll Einsen und Nullen aneinander gereiht und dann den Namen ausgespuckt. Und plötzlich hat es gephrytzt. Der Rest ist Geschichte.

2.  Phrytz, wie spricht man das denn aus?

Ganz  einfach: "Fritz"!